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all.ein.s.sein

June 13, 2008

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all.ein.s.sein

meine seele berührt
wieder und wieder
momente der ewigkeit
stille
übertönt den lärm
ruhe den frieden
und die erkenntnis,
dass wir zu uns finden …
irgendwann.

wenn ich mit den sternen lache
bist du mir nahe
wenn die sonne in meine poren brennt
spüre ich dich
die winde senden das wissen
die wasser die weisheit
und der fels auf dem weg -
gewissheit.

tief in uns brennen die feuer
zu leben
zu lieben
zu schweigen
bis sie wieder vereinen
was in wahrheit nie getrennt …

bedingungslos.

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by amaij, 14. mai 2004

prämiert von der nationalbibliothek des deutschsprachigen gedichts,
anthologie-buchausgabe 2005

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3 comments

  1. eines der schönsten Gedichte, die ich kenne, über so.sein und be.g.reifen und ganz zu Recht prämiert ;-)))


  2. Dieses Gedicht ist – wie ein plötzliches Lachen,
    das Dich aus Deiner selbst erschaffenen Einsamkeit reißt und mir gnadenlos fühlbar macht,
    dass ich Mensch und lebendig bin.
    Dankeschön.
    Ich komme wieder. :-)


  3. Es ist ein schönes, klares u.gutes Gedicht. Poesie in den Silben und Worten. Einem sehr lieben Menschen sehr nahe sein, wenn es uns gelingt, mit den Sternen zu lachen. Wundervoll ausgedrückt.

    LG von Bruni Kantz
    und http://www.wortbehagen.de/index.php



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